Thema: gesund leben

Claudia am 21. November 2012 — 39 Kommentare

Uveitis: die Augenentzündung, die immer wieder kommt

500.000 Menschen sollen in Deutschlang an der „Zeitbombe im Auge“ leiden. Jährlich kommen 15.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Uveitis begann bei mir wie eine „ganz normale Bindehautentzündung“ im Frühjahr 2009, doch verschwand sie einfach nicht von selbst. Eine Milchglasscheibe schien mein rechtes Auge zu trüben, ich sah doppelte und dreifache Konturen – nervig!

Die Augenärztin verordnete schon bald Kortison-Augentropfen, die auch schnell wirkten. Dass es damit nicht getan war, merkte ich, als ich mich aus dem Kortison „ausschleichen“ wollte. Der Rückfall ließ nicht lange auf sich warten! Also wieder die Tropfen…. Auch ein „großes Blutbild“ bei einer Internistin ergab keine Hinweise auf andere Ursachen. Ganz offensichtlich gehöre ich zu den 80% Betroffenen, bei denen man über die Gründe nur spekulieren kann. Herrschende Meinung: ein Autoimmun-Prozess: das Immunsystem greift selbt das Auge an – warum auch immer! Weiter → (Uveitis: die Augenentzündung, die immer wieder kommt)

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Claudia am 03. Juni 2012 — 4 Kommentare

Die Handkaffeemühle: Sportgerät mit Zusatznutzen

Als meine letzte elektrische Kaffeemühle den Geist aufgab, kaufte ich mir keine neue, sondern ersteigerte bei Ebay eine Handkaffeemühle. Bzw. gleich fünf, weil – für mich völlig ungewohnt – angesichts der nostalgisch anmutenden Geräte auf einmal so etwas wie Sammelleidenschaft aufkam. Das war auch gut so, denn drei davon funktionierten nicht mehr richtig oder hatten einen zu kleinen Einfüllschacht (früher war man wohl zwangsläufig sehr sparsam mit den Kaffeebohnen).

Handkafeemühle

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Claudia am 22. Februar 2012 — 7 Kommentare

Meine Reise ins vegetarisch-vegane Universum

Ein persönlicher Bericht über meine Ernährungsumstellung unter besonderer Berücksichtigung der Lust auf Fleisch.

„…flexitarisch, vegetarisch, vegan? Hauptsache, die Richtung stimmt!“ – so hatte ich im Oktober 2010 mein funkelnagelneues Blog „Unverbissen-vegetarisch“ untertitelt. Das Buch Tiere essen von Jonathan Safran Foer hatte mir den letzten Kick gegeben, nun mal Nägel mit Köpfen zu machen und mich vom Fleischverzehr zu verabschieden. Und zwar ganz ohne militantes Sektierertum, ohne lustfeindliche Selbstkasteiung und nerviges Missionieren jener, die im Jargon der Szene „Omnivoren“ heißen. Eben UNVERBISSEN! Weiter → (Meine Reise ins vegetarisch-vegane Universum)

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Claudia am 06. Mai 2011 — 20 Kommentare

Ohne Willensanstrengung rauchfrei – 6.Tag

Grade trinke ich meinen üblichen Milchkaffee und bin sehr dankbar, dass das noch geht. Er BEFRIEDIGT mich, auch OHNE dass ich dazu fünf bis zehn Selbstgedrehte rauchen müsste, wie sonst an jedem Vormittag.

Kürzlich hab ich mir noch extra eine Kanne Tee gemacht, um dieses gewohnheitsmäßige Gieren nach der Kippe zum Kaffee zum vermeiden. Als dann nichts dergleichen auftrat, auch nicht am Rest des Tages, bin ich zum Morgenkaffee zurückgekehrt – warum auch nicht?

Seit meinem 14. Lebensjahr hab‘ ich geraucht. Es gab ein paar Rauchpausen rund um diverse Aufhörversuche – maximal ein halbes Jahr, wenn ich mich recht erinnere. Wegen des mehrmaligen Scheiterns hab‘ ich den Gedanken, jemals rauchfrei zu werden, dann aufgegeben. Ich rauchte weiter meine 30 Zigaretten täglich, während ich hilflos beobachtete, wie sich das Ganze mehr und mehr auf die Gesundheit auswirkte. Weiter → (Ohne Willensanstrengung rauchfrei – 6.Tag)

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Claudia am 03. Mai 2011 — 38 Kommentare

Punkt-Schluss: Zufällig rauchfrei, dritter Tag

Es ist kurz vor 11, vor mir steht die übliche Kanne Milchkaffee, alles ist wie immer – fast. Es fehlen die Tabakkrümel auf der Tastatur, die Blättchen und Drehfilter, der Aschenbecher und die mittlerweile sündhaft teuren Tabakbeutel der Marke „Javaanse Jongens“, die ich viele Jahre fast ausschließlich rauchte.

Es tut gar nicht weh…

Was zu meiner Verwunderung ebenfalls fehlt, sind drastische Entzugserscheinungen. Ab und zu meldet sich eine plötzliche Erinnerung an das vermeintlich „gute“ Gefühl, wenn der mit ca. 4000 verschiedenen Schadstoffen belastete Rauch durch die Lunge strömt. Dann atme ich einmal tief ein und freue mich drüber, dass der Atem „nach oben hin“ schon nicht mehr so anstößt wie noch vorvorgestern. Und ich spüre meinen Körper, der sich plötzlich nicht mehr anfühlt wie eine Last, die man „von Stuhl zu Stuhl“ durchs Leben schleppen muss, sondern irgendwie leichter, lustvoller, durchaus geneigt, sich auch mal ein bisschen zu bewegen. Sogar die Nase ist dabei, zu einem „nächsten Leben“ zu erwachen – ich kann den Kaffee schon wieder ein bisschen riechen, bevor ich ihn trinke. Weiter → (Punkt-Schluss: Zufällig rauchfrei, dritter Tag)

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Claudia am 04. April 2011 — 21 Kommentare

Tatort: Unser krankes Gesundheitssystem

Am Ende des Quartals geht nichts mehr in deutschen Arztpraxen: was das „gedeckelte Budget“ für schwer kranke Menschen bedeutet, hat der gestrige Tatort „Edel sei der Mensch, hilfreich und gesund“ in Form einer berührenden Krimi-Handlung den Fernsehzuschauern präsentiert.

Ein Mädchen mit Mukoviszidose bekommt das einzig helfende Inhalationsmittel nicht, weil es zu teuer ist: 800 Euro im Monat plus nochmal 900 für das Inhalationsgerät. Statt dessen stirbt es fast an der allergischen Reaktion auf ein billiges Antibiotikum. Eine alte Frau kann die Hand nicht mehr bewegen und leidet große Schmerzen, doch sie soll drei Wochen warten, denn erst im nächsten Quartal kann ihr das wirksame Medikament wieder verschrieben werden.

Ein GUTER Arzt muss das System betrügen

Der mitfühlende alte Arzt unterläuft das System per Abrechnungsbetrug: den Privatpatienten berechnet er mehr als sie bekommen haben, um so die NOT-wendigen Mittel für die Kranken zu finanzieren, die von der Kasse nicht bezahlt werden. Denn nur das billigste Medikament darf verschrieben werden, auch wenn das lange nicht so gut hilft wie neuere, die jedoch schweineteuer sind. Weiter → (Tatort: Unser krankes Gesundheitssystem)

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Claudia am 17. März 2011 — 9 Kommentare

Energie sparen und Oberarme trainieren: die Handkaffeemühle

Ingo schrieb in den Kommentaren zum letzten Artikel

„Es gibt auch ’ne einfachere Variante:
Kühlschrank still legen.
Geschirrspüler, Wäschetrockner, Fön, “Toaster” und all die vielen Konsumdinger, die “das Leben leichter machen” kritisch im eigenen Haushalt begutachten. Jedes Gerät einen Tag lang mit einem Messgerät überwachen, Verbrauch ermitteln und dann: still legen auf was man “freiwillig im Dienste des Weltfriedens” verzichten (kann) will.“

Das gibt mir die Gelegenheit, hier mal meine neueste Errungenschaft in dieser Hinsicht vorzustellen:

Die Handkaffeemühle.

Das ist ein Vorkriegsmodell, das ich bei Ebay ersteigert habe. Sie erinnert mich an meine frühe Kindheit, auch meine Großmutter hatte so eine. Ich kann sie so einstellen, dass sie die für meine klassische italienische Espresso-Kanne (eine große für 9 Tassen!) genau richtige Korngröße zustande bringt. Allerdings muss man dafür mehrere Minuten kurbeln und die Mühle dabei fest auf die Unterlage drücken, was man in den Oberarmen durchaus spürt! Wahlweise kann man im Sitzen mahlen und sie zwischen die Schenkel klemmen – auch das spüren etliche Muskeln recht deutlich als „Arbeit“. Weiter → (Energie sparen und Oberarme trainieren: die Handkaffeemühle)

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Claudia am 13. Januar 2011 — 6 Kommentare

Januar-Erkältung – Januar-Gedanken

Kürzlich war ich noch stolz drauf, dass ich mich kaum erinnern kann, wann ich das letzte Mal erkältet war. Tja, Hybriss kommt vor dem Fall! Gestern abend merkte ich das typische Kribbeln im Hals und heute morgen lässt sich nicht mehr leugnen: es hat mich auch erwischt!

Aber sehr sehr soft, immerhin. Bei weitem nicht so schlimm, dass es mich vom PC vertreiben oder gar die Lust am Bloggen behindern würde. Und ich weiß auch, woher es kommt: hab ich doch am Sonntag einen Krankenbesuch bei einem lieben Freund gemacht. Zwar bin ich ihm physisch nicht nahe gekommen, aber die „Inkubationszeit“ von genau drei Tagen spricht dafür, dass ich es mir da „gefangen“ habe. Egal, ich würde Freunde trotzdem immer wieder besuchen und nicht aus bloßer Erkältungsscheu zuhause bleiben. Weiter → (Januar-Erkältung – Januar-Gedanken)

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